Kirchensteuer

Geldanlagen

Um beispielsweise konjunkturelle Schwankungen und den Kirchensteuerausgleich zwischen den Diözesen abzufedern oder die Renten der Mitarbeiter_innen langfristig abzusichern, hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart Rücklagen gebildet. Wie sie ihr Geld anlegt, erfahren Sie hier.

Ihre Kirchensteuer ...

… kommt gut an.
Dafür übernehmen wir Verantwortung.

Diözesanrat
71 gewählte und vier vom Bischof berufene ehrenamtliche Diözesanräte und -rätinnen aus der ganzen Diözese und 24 gewählte Priester entscheiden gemeinsam mit dem Bischof und dem Generalvikar über die Verwendung von Kirchensteuermitteln für überdiözesane und überregionale Aufgaben und über den Diözesanhaushalt. In leicht reduzierter Zusammensetzung (62 Laien und 15 Priester zusammen mit Bischof und Generalvikar) entscheidet das Gremium die Höhe des Kirchensteuersatzes (derzeit 8 Prozent der Lohn-, Einkommen- und Kapitalertragsteuer). Der Finanzausschuss unter Vorsitz eines gewählten Diözesanratsmitglieds überwacht in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung die aktuellen Entwicklungen, hält den Diözesanrat auf dem Laufenden und bereitet die Beratungen vor.

Kirchengemeinden und Bischöfliches Ordinariat
Die Verwaltung der Kirchensteuermittel erfolgt durch die Kirchengemeinden und das Bischöfliche Ordinariat.
Die Hauptabteilung "Finanzen und Vermögen" des Ordinariats informiert den Diözesanrat und den Finanzausschuss regelmäßig über die Finanzlage und Entwicklungen und bereitet den Haushaltsplan und andere Beschlussvorlagen vor.

 


… hilft Menschen beim Leben.
In über 2.000 Kindergartengruppen, bei der Psychologischen Beratung an 33 Standorten, bei Telefonseelsorge, Hospiz-dienst, Krankenhaus-, Hochschul-, Feuerwehr-, Polizei- und Gefängnisseelsorge finden Menschen aller Herkunft und Religion Betreuung und Hilfe. Diese Einrichtungen werden ganz oder teilweise aus Kirchensteuer finanziert.

… gibt Menschen Arbeit.
Die katholische Kirche ist einer der größten Arbeitgeber im Land. Sie beschäftigt und bildet aus – in sozialen Berufen und Seelsorge, in Verwaltung und Sekretariat und vielen anderen Bereichen. Das Bischöfliche Ordinariat ist als familienfreund-licher Arbeitgeber zertifiziert. Mit der Betriebsseelsorge und kirchensteuergestützten Initiativen wie der Aktion Martinus-mantel ist die Kirche aktiv gegen Arbeitslosigkeit und für gute Arbeit.

… schafft Kultur.
Kirchensteuer ist die Grundlage für den Erhalt historischer Kirchen und für moderne Architektur, für Konzerte, Chöre und Musikschulen. Ein vielfältiges Raumangebot in Kirchen-gemeinden und Einrichtungen ermöglicht gemeinsames Arbeiten, Lernen, Experimentieren, Reden und Beten.

… macht Sinn.
Über 1.000 Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart bieten einen Rahmen, in dem Katholik/innen ihren Glauben aktiv leben. In Gottesdiensten und Erwachsenen-bildung, durch Vorbereitung auf Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung, bei Festen, in Jugendgruppen und Freizeitangeboten finden sie Gemeinschaft und Gottes-beziehung. Rund 250.000 Gläubige erleben im Ehrenamt Sinn. Kirchensteuermittel sind notwendig, um sie zu qualifizieren und zu begleiten. Mit dem Förderprogramm INkonzept können sozial tätige Ehrenamtliche ihre professionelle Begleitung selbstbestimmt gestalten.