Demokratie

Demokratie lebt von Debatten

Der Diözesanrat setzt sich gemeinsam mit vielen anderen gesellschaftlichen Kräften für eine demokratische, freiheitliche Gesellschaft ein. Um die Kultur einer fairen und offenen Auseinandersetzung zu unterstützen bietet er im Internetauftritt "Farbe bekennen" gemeinsam mit der Hauptabteilung "Kirche und Gesellschaft" Diskussionstipps, Denkanstöße und Veranstaltungskonzepte an.

Demokratie und Kirche

Wie steht die Kirche zu staatlicher Demokratie? 100 Jahre nach der Novemberrevolution 1918 lohnt sich ein Blick ins Archiv. Ein konstruktiv-kritisches Verhältnis empfahl der damalige Weihbischof ›Joannes Baptista Sproll. Der stellvertretende Leiter des ›Diözesanarchivs, Herbert Aderbauer, hat dies in einer kleinen Ausstellung im Bischöflichen Ordinariat dokumentiert.

Gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Spaltung

Katholiken setzen sich ein für Demokratie und Freiheit. In ihren Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen sollen sie entschieden Widerstand leisten "gegen alle Versuche, nationalistisches Gedankengut in unserem Land wieder salonfähig zu machen." Hetze und Hass dürfen keinen Raum finden in Kirche und Gesellschaft. Das hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart in einer öffentlichen Erklärung klargestellt. „Wir wollen auch in Zukunft in einer weltoffenen Gesellschaft leben, in der die Würde und Freiheit eines jeden Menschen gemäß der europäischen Menschenrechts-konvention gewahrt, Teilhabe ermöglicht, für Bedürftige gesorgt und die Regeln von Demokratie und Rechtsstaat beachtet werden“, heißt es in der Erklärung. Der Diözesanrat ruft alle Kirchenmitglieder auf, „christliche Werte und die christliche Weltverantwortung mutig und öffentlich einzubringen, im gesellschaftlichen Diskurs ebenso wie im innerkirchlichen Dialog und in unseren Gottesdiensten.“