Äthiopien

  • 102,4 Mio. Einwohner, davon ca. 50% Christen, größtenteils äthiopisch-orthodox, 50% Muslime
  • ca. 800.000 Katholiken, 11 Diözesen bzw. Apostolische Vikariate

Infolge von häufigen Dürreperioden und raschem Bevölkerungswachstum lebt ein Großteil der Bevölkerung unter der absoluten Armutsgrenze. Seit Jahren kommt es in der Regenzeit nur zu geringen, unbeständigen Niederschlägen. Obwohl weniger als 1% Katholiken sind, ist die katholische Kirche zweitgrößter Anbieter von Sozial- und Bildungseinrichtungen und trägt wesentlich zur Entwicklung des Landes bei.

Von PRIM erhält hier jeder Diözesanpriester 500 Euro im Jahr, davon stehen ihm 50 % zur freien Verfügung, die andere Hälfte wird in einer Rücklage zur Zukunftssicherung angelegt.

Eritrea

  • 5,9 Mio. Einwohner, 49,2% Muslime, 47,3% Christen, größtenteils eritreisch-orthodox
  • ca. 155.000 Katholiken, 4 Diözesen

In Eritrea herrscht eine Diktatur. Ein Recht auf freie Meinungsäußerung u. Religionsausübung existiert nicht. Sowohl von Seiten der Muslime und der eritreisch-orthodoxen Kirche wie auch von der Regierung wird großer Druck auf die katholische Kirche ausgeübt. Die wirtschaftliche und humanitäre Lage ist katastrophal.

Von PRIM erhält hier jeder Diözesanpriester 500 Euro im Jahr, davon stehen ihm 40 % zur freien Verfügung, 60 % werden in einer Rücklage zur Zukunftssicherung angelegt. Ab 2019 werden die Beträge wie in Äthiopien ausgezahlt.

Sudan

  • 39,6 Mio. Einwohner, überwiegend muslimisch
  • Christen und Animisten sind in der Minderheit, 2 Diözesen

Seit der Loslösung des Südsudans sind Christen im Sudan vermehrt Repressionen ausgesetzt. Der Islam ist Staatsreligion. Zusätzlich zu der wirtschaftlich verheerenden Lage, leidet die Bevölkerung unter militärischen Auseinandersetzungen und Vertreibungen, überwiegend in den Grenzregionen zum Südsudan und in der Region Darfur im Westen des Landes.

Von PRIM erhält hier jeder Diözesanpriester 750 Euro im Jahr, davon stehen ihm 75 % zur freien Verfügung, 25 % werden in einer Rücklage zur Zukunftssicherung angelegt.

Südsudan

  • 12,2 Mio. Einwohner, 76,8% Christen (überwiegend Katholiken und Anglikaner), 21% Animisten, 2,2% Muslime
  • 5 Diözesen

Seit Jahrzehnten befindet sich das Land fast durchgehend im Kriegszustand. Ein großer Teil der Bevölkerung befindet sich in einer akuten humanitären Notlage. Mangelnde Infrastruktur und Bildung infolge von jahrzehntelangen Kriegen sind, ebenso wie die klimatisch schwierigen Bedingungen und die kritische Sicherheitslage, Ursachen für die extreme Armut, für Flucht und Migration. Die katholische Kirche leistet Nothilfe und setzt sich aktiv für Frieden und Versöhnung ein.

Von PRIM erhält hier jeder Diözesanpriester 750 Euro im Jahr, davon stehen ihm 75 % zur freien Verfügung, 25 % werden in einer Rücklage zur Zukunftssicherung angelegt.

 

 

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