Die immer größer werdende Kluft zwischen den reichen Industrienationen und den Ländern der Dritten Welt läßt sich nicht nur an Statistiken und Handels-bilanzen ablesen. Wir werden von dem Problem persönlich betroffen, wenn wir unsere Situation mit der sozialen Lage unserer Mitbrüder in irgendeinem Entwicklungsland vergleichen.

aus dem ersten Werbebrief für die Aktion PRIM in der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus dem Jahr 1972

Die Idee der Aktion PRIM – direkte Solidarität zwischen Priestern mit festem Einkommen und Priestern ohne Existenzsicherung – ist auch nach 50 Jahren noch bestechend und leider immer noch notwendig. Damit diese tiefchristliche Mitbrüderlichkeit weiter funktioniert, braucht sie JETZT einen neuen Aufbruch, denn …

… verglichen mit Europa ist die katholische Kirche in den afrikanischen Ländern noch „jung“, und die Zahl der Priester ist in den letzten 50 Jahren nicht unerheblich gewachsen. Da die Rottenburger Priester alle Priester in Äthiopien, Eritrea, Sudan und Südsudan mit einem festen Jahresbetrag unterstützen, ist auch der Mittelbedarf gestiegen.

… anderthalb Jahre nach ihrem Start in der Diözese Rottenburg-Stuttgart unterstützen 851 Priester die Aktion PRIM – das entsprach gut der Hälfte aller Priester –, heute arbeiten insgesamt noch knapp 900 Priester für die Diözese, einschließlich der rund 300 Pensionäre und der rund 120 Priester aus dem Ausland und den Ordensgemeinschaften. Von diesen 900 Priestern unterstützen gut 300 die Aktion PRIM. Bereits vor zehn Jahren war die Mehrzahl davon im Ruhestand – eben PRIM-Spender der ersten Stunde.

Die PRIM-Verantwortlichen haben schon ab 2008 auf diese Entwicklungen reagiert und mit den Bischöfen in Afrika abgesprochen, dass ein Teil des Geldes für die Zukunftssicherung der Priester auf verzinsliche Konten eingezahlt wird.

Weil Rücklagen endlich sind, kommt es jetzt auf Sie an!

Werden Sie Teil der Aktion PRIM – Priester helfen Priestern

… indem Sie 1 oder 2 Prozent Ihres Gehalts spenden. Mehr

… indem Sie sich zum Geburtstag oder Priesterjubiläum PRIM-Spenden schenken lassen. Mehr

… indem Sie PRIM in Ihrem Testament bedenken. Mehr

Wenn Sie schon Teil der Aktion PRIM sind

... dann fragen Sie bitte Ihre Mitbrüder, ob sie auch schon bei der Aktion PRIM mitmachen, und informieren Sie sie - zum Beispiel mit diesem Faltblatt

„Danke für Ihre Großzügigkeit. Möge der gütige Herr weiterhin jede Anstrengung segnen, die Sie in Ihrem Leben und für die Entstehung des Reiches Gottes hier auf Erden unternehmen“

 schreibt Pfarrer John Waweru aus dem Südsudan
in einem Dankesbrief.