1971 hatte der Aachener Priester Heinrich Hillers die Idee, dass deutsche Geistliche mit einem freiwilligen Beitrag aus ihrem Gehalt die Priester in den ärmsten Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens unterstützen könnten. Bald griff die Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte gemeinsam mit missio die Idee auf – die Aktion PRIM „Priester helfen einander in der Mission“ war geboren: Priester in Deutschland unterstützen ihre Mitbrüder in armen Ländern.

Die Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart gingen dabei einen besonderen Weg: Während die Spenden aus anderen Diözesen vom Hilfswerk missio in Aachen an Bischöfe aus Afrika, Lateinamerika, Asien und Ozeanien weitergeben, die einen entsprechenden Antrag stellen, hat sich der Priesterrat Rottenburg-Stuttgart bereits im November 1971 entschieden, die Aktion PRIM als kontinuierliche Unterstützung ohne Antragsverfahren auf eine konkrete Zielgruppe durchzuführen. Heute erhalten die Priester der Länder Äthiopien, Eritrea, Sudan und Südsudan einen jährlich Festbetrag von 500 bzw. 750 Euro für ihre Existenzsicherung.