Geschäftsstellenzuwachs: Dr. Maximiliane Eisenmann stellt sich vor

Seit dem 1. September 2020 ist Dr. Maximiliane Eisenmann Teil der Geschäftsstelle des Diözesanrats und Priesterrats. Als geschäftsführende Referentin und Ansprechperson für den Synodalen Weg erweitert sie das Team in Stuttgart-Degerloch um eine vierte Person.

Dr. Maximiliane Eisenmann, neue geschäftsführende Referentin und Ansprechperson für den Synodalen Weg in der Geschäftsstelle des Diözesanrats.

20. November 2020. Spannende Aufgaben stehen ihr bevor: Frau Dr. Maximiliane Eisenmann, neue geschäftsführende Referentin und Ansprechperson für den Synodalen Weg in unserer Diözese. Befristet auf zwei Jahre, geht sie diese Aufgaben nun seit dem 1. September 2020 an und freut sich auf den bevorstehenden Weg. Doch wer ist die „Neue“ in der Geschäftsstelle des Diözesan- und Priesterrats in Stuttgart-Degerloch. Wir haben sie um eine kurze Vorstellung ihrer Person gebeten:

Persönliche Vorstellung

„Haben Sie ein Lieblingswort? Ich schon. Und ich verrate es Ihnen sogar. Warum? Weil ich glaube, dass ich mich mit diesem Wort treffsicher vorstellen kann. Alles andere rund um meine Person ist auch gut, wichtig und wertvoll. Doch dieses Wort steht vor und über allem:

f r e i m ü t i g

Ich konnte eine ziemlich freie Kindheit und Jugendzeit in Riedlingen erleben. Mutig handelnde und argumentierende Menschen säumten meinen Weg und ermutigten mich zu einem engagiert-kritischen Lebensentwurf. Ein wenig mutig war dann vielleicht mein Freiwilligendienst in Rumänien, eine starke Auseinandersetzung mit dem Thema der inneren Freiheit ermöglichten mir meine Studienjahre in Freiburg (Heilpädagogik und Caritastheologie). Knappe acht Jahre testete ich als Fachreferentin meinen Freiheitsdrang innerhalb verbandlicher Strukturen der Augsburger Diözesancaritas aus und lernte dort die Kunst der Unterscheidung, wann es gut ist, mutig die Stimme für andere und sich zu erheben und an welcher Stelle man besser mutig schweigt. Dass freimütiges Leben manchmal auch Unvorhergesehenes mit sich bringt, das musste ich während eines kurzen Ausflugs als Dekanatsreferentin in Schwäbisch Hall erfahren. Eineinhalb Jahre habe ich das Privileg genossen, mit und für Mitarbeitende der Freiwilligendienste DRS um Freiheit und Mut zu ringen. Frei fühle ich mich als Referentin (50 Prozent) des Zentrums TABOR für karitativ-diakonische Spiritualität und bin dort immer wieder aufs Neue begeistert von all den mutigen Mitarbeiter*innen auf dem weiten Feld der sozialen Arbeit. Und seit dem 1. September 2020 bin ich nun obendrein mit meinem ganzen Freimut als geschäftsführende Referentin (25 Prozent) und Ansprechperson (25 Prozent) für den Synodalen Weg im Diözesan- und Priesterrat gelandet. Ich freue mich sehr, in diesem Kontext mit den unterschiedlichsten Menschen, mit Ihnen allen, an einer freimütigen Kirche zu bauen!“

Zum Stellenumfang

Eine Stellenreduktion von 100 auf 75 Prozent bei Geschäftsführer Alexander Bair, ermöglichen einen 25 prozentigen Stellenanteil für geschäftsführende Referententätigkeiten bei Frau Eisenmann. Sie übernimmt aktuell und zukünftig in erster Linie die Aufgaben und Zuständigkeiten für den Großteil der Diözesanausschüsse. Hinzu kommen 25 Prozent Stellenumfang für den Synodalen Weg, bei dem sie auf Bundesebene als Ansprechperson unserer Diözese fungiert. Beide genannten Stellenanteile sind befristet auf zwei Jahre, sodass uns Frau Eisenmann bis Ende August 2022 erhalten bleiben wird.

Wir wünschen Frau Dr. Maximiliane Eisenmann alles Gute und Gottes Segen für Ihre Tätigkeiten sowie viel Freude bei ihrer Arbeit!