Papst ermutigt

Positiv hat der Sprecher des Diözesanrats, Johannes Warmbrunn, den Brief Papst Franziskus´ an die Katholiken in Deutschland aufgenommen.

Dass Papst Franziskus die Situation der deutschen Kirche so direkt und persönlich begleite, sei ein wohltuendes Zeichen der Verbundenheit, so Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn. Deutlich ermutige der Papst in seinem Brief "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland" die Verantwortlichen auf allen Leitungsebenen, auf die Gläubigen an der Basis zu hören. „Der Papst bestätigt die Praxis unseres Diözesanrats, dass Priester, Laien und Ordensleute quer durch die Generationen gemeinsam beraten und, so denke ich, auch noch mehr als bisher gemeinsam entscheiden.“

Besonders wichtig sind Johannes Warmbrunn die Konsequenzen der geistlichen Dimension, die der Papst hervorhebt: „Ich sehe uns ermutigt, dem wahren Kern des Evangeliums ‚Liebt einander, wie ich Euch geliebt habe!‘ wieder Geltung zu verschaffen. Keine Ausflüchte mehr in schöne Worte, höhere Weisheiten und blumige Formeln! Wir werden als Christinnen und Christen gemessen an unserer Haltung und wie wir miteinander umgehen. Ob wertschätzend oder nicht, ob achtsam oder nicht, ob einfühlsam oder nicht und letztlich ob liebevoll oder nicht – all dies sind die Maßstäbe, die uns das Evangelium vorgibt.“ Das gelte es jetzt auf die Machtstrukturen der Kirche anzuwenden, nicht nur, aber auch, wenn es um die Missachtung von Berufungen von Frauen und Männern für ein geistliches Amt in der Kirche gehe.

Stellungnahme von Bischof Dr. Gebhard Fürst
Stellungnahme des ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg und des DBK-Vorsitzenden Kardinal Reinhard Marx