Neue Delegierte

Drei Mitglieder sind aus dem Diözesanrat ausgeschieden, ihre Positionen sind neu besetzt.

Stuttgart. Für den Vertreter des Stadtdekanats Stuttgart Harald Hellstern rückt Walter Opfermann in den Diözesanrat nach, der bereits in der 9. Amtsperiode Mitglied des Diözesanrats und seines Bauausschusses war. Hellstern gab Anfang Dezember aus gesundheitlichen Gründen sein Amt im Diözesanrat zurück. Er hatte den Europaausschuss der Diözese geleitet und in den kirchlichen Gremien immer wieder politische Akzente gesetzt, so 2012 den Beitritt zur „Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel“ und die Beteiligung des Diözesanrats am „Friedensschiff auf dem Bodensee“ 2014. Er initiierte zwei EU-Studienfahrten der Katholikenvertretung nach Brüssel und Straßburg und in diesem Jahr den Martinus-Schülerwettbewerb, dessen Schirmherrschaft Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen hatte.

Biberach/Freudenstadt. Nachdem der Biberacher Dekanatsvertreter Christoph Burandt aus beruflichen Gründen aus dem Diözesanrat ausgeschieden ist, hat der Diözesanrat an seiner Stelle Hans-Peter Teufel, Vertreter des Dekanats Freudenstadt, einstimmig in den Vergabeausschuss Zweckerfüllungsfonds Flüchtlingshilfe gewählt. Im Dekanat Biberach werden die Kirchengemeinderäte des Dekanats einen Laienvertreter nachwählen, da kein Nachrücker vorhanden ist.

Wernau. Einer von sechs Sitzen der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Organisationen und Verbände (ako) im Diözesanrat und ein Sitz im Finanzausschuss wurden frei, weil Andrea Trautmann auf Grund beruflicher Veränderungen ausschied. Die ako benannte Alexandra Guserle, Diözesanleiterin des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamts und seit November Vorstandsmitglied der ako, als Nachfolgerin im Diözesanrat. Dort wurde Guserle bei zwei Enthaltungen auch in den Finanzausschuss gewählt.