Kompetenter Partner für die Medien

Anlässlich seines Wechsels in die Seelsorge dankt der Diözesanrat Uwe Renz für dessen kompetente Begleitung in den vergangenen Jahren.

2011 wurde der Theologe und Journalist Uwe Renz (rechts hinter Bischof Dr. Gebhard Fürst) zum Ständigen Diakon geweiht.

Seit 1. Juni ist der bisherige Pressesprecher der Diözese, Uwe Renz, als Diakon im Hauptberuf in der Seelsorgeeinheit Stuttgart-West/Botnang tätig.

Mit hoher theologischer und journalistischer Kompetenz habe Uwe Renz seit 2007 die vielfältige Arbeit der Diözese öffentlich gemacht, dem Bischof und anderen diözesanen Persönlichkeiten in den Medien Präsenz verschafft und nicht zuletzt den Medienvertretern religiöse Sachverhalte verständlich und loyal vermittelt, sagt Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn. „Sein guter Kontakt zu zahlreichen Medienvertretern, sein Gespür für die Relevanz von Themen und seine Souveränität bei kritischen Vorkommnissen waren für die Diözese ein großer Gewinn“, so der Diözesanratssprecher. So habe Renz den großen Um- und Neubau des Bischöflichen Ordinariats in Rottenburg kurz nach dem Bauskandal in Limburg so zu begleiten gewusst, dass die Resonanz in den Medien und in der Öffentlichkeit positiv ausfiel. Auch als der Missbrauchsskandal die Kirche erschütterte und bei kontroversen Kirchenthemen wie Homosexualität oder Zölibat habe der Pressesprecher Uwe Renz sich als redlicher und einfühlsamer Journalist erwiesen.

Seit 2011 leitete Uwe Renz die Bischöfliche Pressestelle. Er habe sich dabei nie selbst ins Rampenlicht gestellt, sondern seine Arbeit als möglichst geräuschlosen Dienst an anderen verstanden. In diesem Sinn habe er auch stets die eigenständige Rolle des Diözesanrats respektiert, ergänzt Cäcilia Branz, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Diözesanrat. Für sie sei er ein durchaus streitbarer, immer aber kollegialer und kompetenter Ratgeber und kluger und humorvoller Gesprächspartner gewesen. Sein echtes Interesse an den Menschen sei unverkennbar und habe in wertvollen Zeitzeugeninterviews eine bleibende Form gefunden.

„Wir bedauern, dass der Stabsstelle Mediale Kommunikation mit Uwe Renz viel theologische und journalistische sowie diözesane Kompetenz verloren geht. Wir haben keinen Zweifel daran, dass er als Diakon im Stuttgarter Westen ebenso segensreich und den Menschen zugewandt wirken wird“, sind sich Warmbrunn und Branz einig.