Gottesdienst zum Weltflüchtlingstag 20.06.

Eine ökumenische Veranstaltung mit Bischof Fürst in Pforzheim macht Mut zu einem Leben nach Flucht und Vertreibung.

Unter dem Titel „Heimat gestalten" erinnern die vier großen christlichen Kirchen in Baden-Württemberg am 20. Juni in Pforzheim an die Opfer von Flucht und Vertreibung. Zum Auftakt der Veranstaltung anlässlich des internationalen Weltflüchtlingstags findet um 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Waisenhausplatz statt, mit dem katholischen Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg) und dem evangelischen Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh (Karlsruhe).

Im Anschluss an den Gottesdienst bietet ein „Fest der Begegnung" Beiträge verschiedener Schulen, Musik, Essen und Trinken und Zeit für Gespräche. Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger erzählen von ihrem jeweiligen Blick auf ihre Stadt. Das Pforzheimer Theater tanzt eine Ballettszene zum Thema. Die evangelischen Bezirksbläser, Sergej Klein, der Gute-Laune-Chor vom Bürgerzentrum Haidach und afrikanische Trommler sorgen für die Musik.

Unabhängig von ihren unterschiedlichen Geschichten als Alteingesessene, Spätaussiedler, Zugewanderte oder Geflüchtete soll die Veranstaltung die Möglichkeit bieten, der Opfer von Flucht und Vertreibung zu gedenken und gleichzeitig den Blick darauf zu richten, die Heimat hier und jetzt gemeinsam zu gestalten, heißt es seitens der Veranstalter.

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der nahe gelegenen Herz-Jesu-Kirche statt.

(Pressemitteilung DRS; Manuela Pfann)