Diözesanratssitzung

Über Konsequenzen aus der Missbrauchsstudie berät der Diözesanrat am 29. und 30. März im Kloster Schöntal.

Das mit rund 75 ehrenamtlichen Delegierten und dem 23-köpfigen Priesterrat besetzte Gremium unter Vorsitz von Bischof Gebhard Fürst hat zu dieser öffentlichen Sitzung kirchliche Verantwortungsträger und externe Beobachter eingeladen, unter anderem vom Betroffenenrat der Bundesregierung und vom Kompetenzzentrum Kinderschutz der Universitätsklinik Ulm, um konkrete Empfehlungen an die Diözesanleitung zu erarbeiten.

„Als Katholikenrat vertreten wir viele Gläubige, deren Geduld am Ende ist und die völlig zu Recht auf konkreten Veränderungen in ihrer Kirche bestehen“, erklärt der Sprecher des Diözesanrats Rottenburg-Stuttgart, Johannes Warmbrunn. Neben der weiteren Verbesserung der Aufklärung, Aufarbeitung und Prävention wird es in der Diözesanratssitzung auch um strukturelle Fragen wie Macht und Klerikalismus gehen. Priesterausbildung und Personalführung stehen ebenso auf der Themenliste wie die Frage, welche Unterstützung betroffene Kirchengemeinden und Organisationen brauchen, um angemessen mit Missbrauchssituationen umzugehen.

Überblick zur Tagesordnung

Wenn Sie an der Sitzung teilnehmen möchten, freuen wir uns über eine kurze Nachricht unter Tel. 0711 9791-4200 oder Mail

Mehr zum Thema Missbrauch und Prävention in der Kirche