Ehe - Familien - Generationen

Pränataldiagnostik

Gegen die Zulassung nichtinvasiver Pränataltests (NIPT) als Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung haben sich der Deutsche Caritasverband (DCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Bundesverband Caritas Behinderten-hilfe und Psychiatrie (CBP) in einer gemeinamen Stellungnahme ausgesprochen. Menschen in lebenswert und nicht lebenswert einzuteilen, gelte es zu verhindern, sagte Caritas-Präsident Peter Neher. Einem flächendeckenden Screening als Kassenleistung treten die Verbände mit Nachdruck entgegen. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass der Druck auf werdende Eltern von Ärzten, Lebensumfeld, aber auch den Krankenkassen wächst, alle diagnostischen Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, um die Geburt eines Kin-des mit bestimmten genetischen Auffälligkeiten auf jeden Fall zu verhindern", erläuterte die SkF-Bundesvorsitzende Anke Klaus. Und Johannes Magin, 1. Vorsitzender des CBP, berichtet: „Viele Menschen mit Behinderung empfinden die Aufnahme der Bluttests in die kassenärztlichen Leistungen als Hinweis darauf, dass sie in unserer Gesellschaft zunehmend nicht mehr erwünscht sind."

Vor zwei Jahren hat Papst Franziskus die Ehe-und-Familie-Enzyklika Amoris laetitia veröffentlicht. Sie ist etwas Besonderes, nicht nur weil ihr eine weltweite Befragung 'ganz normaler' Katholiken und Katholikinnen und eine Bischofssynode vorausging, sondern auch wegen ihres Stils, der theologische Betrachtungen mit kirchlicher Lehre und handfesten Alltagsbeobachtungen und -ratschlägen verbindet.

Einen anschaulichen Einblick geben der ›Deutschlandfunkbeitrag mit Theologin Martina Kreidler-Kos zum Lesen und Hören und der praxisorientierte Sammelband ›"Von Felsblöcken und Zärtlichkeit. 'Amoris laetitia' in Verkündigung und Liturgie", herausgegeben von ihr und Prälat Wolfgang Tripp.

Die Sprecher des Diözesanrats und des Priesterrats hatten die Enzyklika bei ihrem Erscheinen als "realitätsnah und ermutigend" begrüßt. Mehr

Katholisch verheiratet – was heißt das eigentlich?

Das neue Jahresmotto 2018 für die Familienpastoral lautet „Für immer zusammen – Auf dem Weg zur sakramentalen Ehe“. Das hat die Deutsche Bischofskonferenz mitgeteilt. Diözesen, Gemeinden, Verbände und kirchliche Einrichtungen sind eingeladen, das Jahresmotto in Gottesdiensten und Aktivitäten, in Veranstaltungen und Initiativen aufzugreifen. Dazu hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Arbeitshilfe mit Texten und Gestaltungselementen für Gebet und Gottesdienst sowie mit Grundlagendokumente des kirchlichen Lehramtes. Sie regt an, so Erzbischof Dr. Heiner Koch, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, „sich mit der christlichen Ehe und den Angeboten der Ehevorbereitung auseinanderzusetzen“.

Alle Familien-Arbeitshilfen der DBK zum Download

Von Altersarmut bis Zentren für Familien

Der Diözesanrat und seine Ausschüsse treiben viele familienrelevante Themen voran. In 2018 stehen die Möglichkeiten der Diözese, bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum zu schaffen und zu erhalten, sowie Strategien, Armut im Alter zu verhindern und ihre Auswirkungen zu mildern, auf der Agenda.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es viele Angebote für Familien, Ehepaare und Alleinerziehende. Auf einer Website finden Sie alle Angebote auf einen Blick - von Hilfen für Familien und Schwangerschaftsberatung ... über Urlaubsmöglichkeiten und Kinderbetreuung ... bis Beratungs- und Bildungsangebote ...

Jugendliche finden bei unseren Jugendverbänden viele Aktionsmöglichkeiten, Denkanstöße, Fortbildungsmöglichkeiten und Wettbewerbe. Auch Freiwilligendienste in voller Bandbreite bekommen Sie in unserer Diözese aus einer Hand. Und Zeltlager und Sommerfreizeiten natürlich auch.