Demokratie

Demokratie in Not - Innehalten!

Zu einer kulturellen Selbstbesinnung ruft der Dachverband "Bundesvereinigung Kultureller Kinder- und Jugendbildung e. V." auf und fordert angesichts wachsender Gewalt und politischen Sprachversagens "ein zivilisatorisches Minimum an Achtung und Respekt, Solidarität und Empathie".
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Demokratie lebt von Debatten

Der Diözesanrat setzt sich gemeinsam mit vielen anderen gesellschaftlichen Kräften für eine demokratische, freiheitliche Gesellschaft ein. Um die Kultur einer fairen und offenen Auseinandersetzung zu unterstützen bietet er im Internetauftritt "Farbe bekennen" gemeinsam mit der Hauptabteilung "Kirche und Gesellschaft" Diskussionstipps, Denkanstöße und Veranstaltungskonzepte an.

Demokratie und Kirche

Wie steht die Kirche zu staatlicher Demokratie? 100 Jahre nach der Novemberrevolution 1918 lohnt sich ein Blick ins Archiv. Ein konstruktiv-kritisches Verhältnis empfahl der damalige Weihbischof ›Joannes Baptista Sproll. Der stellvertretende Leiter des ›Diözesanarchivs, Herbert Aderbauer, hat dies in einer kleinen Ausstellung im Bischöflichen Ordinariat dokumentiert.

Demokratie ist Grundlage für Wohlstand

"Ich glaube an eine Vision von Gleichheit und Gerechtigkeit und multi-ethnischer Demokratie, die auf der Prämisse beruht, dass alle Menschen gleich geschaffen und von unserem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind. Und ich glaube, dass eine auf diesen Grundsätzen basierende Welt möglich ist und dass eine solche Welt zu mehr Frieden und mehr Zusammenarbeit im Streben nach Gemeinwohl führt. Daran glaube ich."
Rede Barack Obamas zum 100. Geburtstag Nelson Mandelas vom 19.07.2018 - Auszüge
Wortlaut der Rede in englischer Sprache (CNN)

Gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Spaltung

Katholiken setzen sich ein für Demokratie und Freiheit. In ihren Gemeinden, Verbänden und Einrichtungen sollen sie entschieden Widerstand leisten "gegen alle Versuche, nationalistisches Gedankengut in unserem Land wieder salonfähig zu machen." Hetze und Hass dürfen keinen Raum finden in Kirche und Gesellschaft. Das hat der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart in einer öffentlichen Erklärung klargestellt. „Wir wollen auch in Zukunft in einer weltoffenen Gesellschaft leben, in der die Würde und Freiheit eines jeden Menschen gemäß der europäischen Menschenrechts-konvention gewahrt, Teilhabe ermöglicht, für Bedürftige gesorgt und die Regeln von Demokratie und Rechtsstaat beachtet werden“, heißt es in der Erklärung. Der Diözesanrat ruft alle Kirchenmitglieder auf, „christliche Werte und die christliche Weltverantwortung mutig und öffentlich einzubringen, im gesellschaftlichen Diskurs ebenso wie im innerkirchlichen Dialog und in unseren Gottesdiensten.“