Pressestatement Diözesanratssprecher Dr. Johannes Warmbrunn

Von den 45 Millionen Euro Überschuss aus dem Diözesanhaushalt 2015 profitieren vor allem Familien, Flüchtlinge und caritative Mitarbeiter. Die Kirche nutze die hohen Steuereinnahmen zum Wohl der ganzen Gesellschaft, betonte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn: "Wir investieren in die Menschen und ihre Zukunft." Er mahnte, Geld müsse immer dienende Funktion haben.

Statement im Wortlaut


Pressestatement Ltd. Dir. Dietmar Krauß, Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Vermögen

Mit einer moderaten Steigerung der Kirchensteuereinnahmen von je 1,5 Prozent rechnet die Diözese Rottenburg-Stuttgart in den kommenden beiden Jahren. Damit könnten die Budgets im Diözesanhaushalt um 3 Prozent erhöht und die Personal- und Sachkostensteigerungen voraussichtlich ausgeglichen werden. Die Kirchengemeinden erhalten in 2017 5 Prozent und in 2018 3 Prozent mehr Direktzuweisungen. Finanzdirektor Krauß erklärte, wie es zu den hohen Kirchensteuereinnahmen im Jahr 2015 gekommen ist.

Statement im Wortlaut


Pressestatement Generalvikar Dr. Clemens Stroppel

Investitionen in Höhe von je 10 Millionen Euro plant die Diözese in 2017 und 2018. 100 bis 110 Millionen Euro investieren die Kirchengemeinden Jahr für Jahr in Baumaßnahmen. "Das ist sozusagen ein kleines Investitionsprogramm für Baden-Württemberg", so Generalvikar Clemens Stroppel. Er begrüßte es, dass der Diözesanrat sich der Frage bezahlbaren und nachhaltigen Wohnens widmen will, und erläuterte die soziale Leistung des Siedlungswerks in der Diözese.

Statement im Wortlaut


Pressestatement Stv. Finanzausschussvorsitzender Willy Braun

Auf den erwartbaren mittelfristigen Einbruch der Kirchensteuereinnahmen hat der stellvertretende Finanzausschussvorsitzende Willy Braun aufmerksam gemacht. Er mahnte eine zurückhaltende Finanzplanung an: "Wir müssen jetzt der Eigendynamik widerstehen, zu der Institutionen mit steigenden Einnahmen neigen, die dauerhaften Ausgaben auszubauen, damit wir weiterhin Wandel und Entwicklung ermöglichen und Stabilität für die Zukunft gewährleisten." Mit der derzeitigen Kombination von Finanzinstrumenten - Haushalt, Fonds, Rücklagen und einem Risikomanagement - habe die Diözese eine solide und flexible Grundlage, um planvoll in die Zukunft zu gehen.

Statement im Wortlaut


Unterlagen zur Pressekonferenz

Information zum Diözesanhaushalt

Grafik: Verteilung der Kirchensteuer

Information zum Siedlungswerk

 Beispiele der Flüchtlingshilfe in der Diözese

Beispiele der Hilfen zur Vermeidung von Fluchtursachen

Jahresbericht "Fakten und Facetten - Finanzen, Statistik, Jahresrechnung" 2015