Pressestatement Diözesanratssprecher Dr. Johannes Warmbrunn

Es sei „einfacher, überzählige Millionen zu verteilen als über Kürzungen beschließen zu müssen“, sagte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn zu den jüngsten Beschlüssen des Diözesanrats. Eine große Verantwortung bedeute es dennoch zu entscheiden, „wem das Geld der Diözese zugutekommt und welche Akzente wir damit setzen.“ Er betonte, Religion sei keine Privatsache. Die Kirche verstehe sich „als gesellschaftliche Gestalterin“ und die Aufgaben seien vielfältig. „Derzeit sind wir besonders herausgefordert, dass nicht die einen, die es schwer haben, gegen die anderen, dies es auf andere Weise schwer haben, ausgespielt werden“, erklärte Warmbrunn.

Statement im Wortlaut


Pressestatement Ltd. Dir. Dietmar Krauß, Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Vermögen

Der Jahresüberschuss 2014 der Diözese in Höhe von 24,8 Millionen Euro geht laut Dietmar Krauß, Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Vermögen, vor allem auf die anhaltend gute Beschäftigungslage und gute Wirtschaftskraft der Region zurück. Er präsentierte den zweiten Teil des Jahresberichts „Fakten und Facetten“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dieser enthält neben Wirtschafts- und Statistikdaten eine Darstellung des umfangreichen Engagements der Diözese.

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Pressestatement Generalvikar Dr. Clemens Stroppel

Aus dem Jahresüberschuss 2014 stockt die Diözese Rottenburg-Stuttgart ihre Fonds für die Bekämpfung von Fluchtursachen und für die Flüchtlingshilfe in der Diözese mit je 3,75 Millionen Euro auf. Außerdem erhält die chaldäische Gemeinde in Stuttgart 766.000 Euro. Generalvikar Clemens Stroppel unterstrich, dass die Flüchtlingshilfe, die die Diözese in den Herkunftsländern der Flüchtlinge und mittlerweile flächendeckend im württembergischen Landesteil leiste, nicht nur den Flüchtlingen, sondern auch allen Bürgern zugutekomme. „Die Flüchtlinge abgeschottete Fremde bleiben zu lassen, das wäre fahrlässige Kurzsichtigkeit, die unser Land am ehesten gefährdete“, sagte Stroppel.

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Pressestatement Finanzausschussvorsitzender Werner Krahl

Mit 8,3 Millionen Euro erhöht die Diözese das Stiftungskapital der Stiftung Freie Katholische Schule. Dies sei notwendig, weil seit dem vergangenen Schuljahr die Privatschulen eine Versorgungsabgabe für vom Land beurlaubten Lehrkräfte zahlen müssten, erklärte Werner Krahl, ehrenamtlicher Vorsitzender des Finanzausschusses der Diözese. Gleichzeitig bleibe die Refinanzierung durch das Land fast zehn Prozent hinter der von der Landesregierung selbst angestrebten 80-Prozent-Förderung zurück. Dass Papst Franziskus anlässlich des Ad-limina-Besuchs der deutschen Bischöfe in Rom, das katholische Schulwesen in Deutschland als „positiven Faktor für den Aufbau einer zukunftsfähigen Gesellschaft“ bezeichnet hat, bestätige die Entscheidung des Diözesanrats, sagte Krahl. Das pädagogische Konzept der katholischen Schulen in der Diözese bilde die Schüler zu „selbst- und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten“ heran.

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