Vatikanumfrage zu Ehe und Familie

Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat die Antworten der Familienumfrage des Vatikans beraten und für eine Zusammenfassung aufbereitet. Die Antworten bestehen aus Ausarbeitungen durch Fachleute und -gremien, Antworten von Räten der verschiedenen Ebenen oder auch Befragungen von Einzelpersonen und Onlinebefragungen mit entsprechender statistischer Auswertung vor. In einer Pressemitteilung heißt es: „Das in kurzer Zeit entfaltete Engagement der einzelnen Personen und Personenkreise ist beachtlich. Im Ganzen ergibt sich eine nüchterne Bestandsaufnahme dessen, was die Katholiken in Deutschland an der kirchlichen Lehre von Ehe und Familie achten und schätzen, aber auch, was sie an ihr befremdlich finden und für wenig bis gar nicht zustimmungsfähig erachten.“ Positiv werde das Angebot der Familien- und Sakramentenpastoral bewertet. Kritisch sehen viele das Familienbild der Kirche. „Wie die Rückmeldungen zeigen, ist inner- wie außerkirchlich die Sexualmoral der Kirche kaum akzeptiert und verständlich zu machen.“, so der Pressetext.
Zusammenfassung Umfrageergebnisse  •  Thema auf der Diözesanhomepage

„Wir haben eine Bandbreite von Familienkonstellationen – klassische Ehepaare und Familien, Patchwork- Familien, Alleinerziehende, homosexuelle Eltern, zerrüttete Familien, geschiedene Wiederverheiratete. Die Kirche darf da keine Berührungsängste haben. Sie muss Paaren und Familien Beratung und konkrete Unterstützung anbieten, gerade damit das kirchliche Ideal von Ehe und Familie lebbarer wird“, sagt die Vorsitzende des Diözesanausschusses Familie stärken, Brigitte Schäfer.
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17 Profesoren der Moral- und der Pastoraltheologie haben gemeinsam Antwort auf die Vatikanumfrage zu Ehe und Familie gegeben.
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Ebenso hat der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) die Ergebnisse seiner modifizierten Vatikanumfrage veröffentlicht.
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