Kirchensteuer




Und bitten wir den Herrn um die Gnade der Armut, aber nicht des Elends. Mit Armut meine ich, dass ich mit meinem Besitz gut umgehe und ihn für das Allgemeinwohl mit Großzügigkeit einsetze…

Papst Franziskus, Morgenpredigt 14.04.2015



Kirchensteuer für Kirchengemeinden

"Die Mindestausstattung, die Zuweisungen für die Kindergartenbeauftragten Verwaltung und die Förderung von Kinderkrippen erhöhen sich 2017 um 5 Prozent, 2018 um 3 Prozent. Schaut man etwas weiter in die Zukunft, zeichnen sich wieder Einschränkungen ab. Sparsames Wirtschaften, zukunftstaugliche Pastoralkonzepte und ein nachhaltiger Zuschnitt der Immobilien sind angesagt", erklärt Wolfgang Ebner, Leiter der Abteilung Kirchengemeinden im Bischöflichen Ordinariat.
Interview mit Wolfgang Ebner




Jahresrechnung 2015 und Diözesanhaushalte 2017/18

Die Kirchensteuer dient dem Wohl der Gesellschaft - das verdeutlichen die Beschlüsse des Diözesanrats in der Haushaltssitzung Ende November.

  • Mit dem Jahresüberschuss aus dem Diözesanhaushalt 2015 in Höhe von 45 Millionen Euro stärkt er die Familien, die Flüchtlingshilfe, die katholischen Schulen, die Altersabsicherung der karitativen Mitarbeiter und ein Studierendenwohnheim. Die gut 1000 Kirchengemeinden der Diözese verzeichneten einen Überschuss von 41 Millionen Euro.
  • Für 2017 und 2018 verabschiedete der Diözesanrat ausgeglichene Haushalte mit einem Volumen von je rund 380 Millionen Euro.

PressemitteilungPressestatements und Informationen
Jahresbericht "Fakten und Facetten" Teil 2



Erläuterung zu Fachbegriffen im Haushaltsplan

In jedem Haushaltsplan(entwurf) der Diözese finden sich hilfreiche Erläuterungen zu einzelnen Begriffen und Bereichen, etwa zu den unterschiedlichen Einnahme- und Ausgabearten des Diözesan-haushalts, zum Brutto- und Nettokirchensteueraufkommen oder zu den Vorwegausgaben, die getätigt werden, ehe die verbleibende Kirchensteuer zwischen Kirchengemeinden und Diözese aufgeteilt wird.
Auszug aus dem Haushaltsplan 2015/16




Vorbereitungen auf die Haushaltssitzung

Ende November beschließt der Diözesanrat die Verteilung der Kirchensteuer und die Diözesanhaushalte 2017/18. Die Eckdaten wurden bereits im vergangenen Herbst beschlossen - angesichts der bevorstehenden Neuwahl des Diözesanrats etwas früher als sonst: angenommen werden eine Steigerung der Kirchensteuer-einnahmen von je 1,5 Prozent pro Jahr und eine Personal- und Sachkostensteigerung von je 3 Prozent. Von März bis November 2016 werden die unterschiedlichen Vorarbeiten für die Erstellung der Haushaltspläne geleistet, Entwicklungsziele formuliert, Stellen-, Investitions- und Sachmittelbedarfe abgestimmt, Kosten und Einnahmen kalkuliert.
Information zu den Haushaltsvorbereitungen

Um die Planungssicherheit der Kirchengemeinden für die kommenden Haushaltsjahre zu gewährleisten, legt der Diözesanrat in seiner Juni-Sitzung die Höhe der "Direkten Zuweisungen" an die Kirchengemeinden und die deren Mindestausstattung fest.
Information zur Kirchensteuerzuweisung an die Kirchengemeinden


Laut Satzung ist der Diözesanrat die Kirchensteuervertretung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Er setzt die Höhe der Kirchensteuer und deren Verteilung fest und verabschiedet den Diözesanhaushalt. Stimmberechtigt sind neben Bischof und Generalvikar ausschließlich die ehrenamtlichen Delegierten.
 Haushaltspläne 2015/16    Jahresberichte 2006 bis 2014
 Sammlung rechtlicher Regelungen zur Kirchensteuer   Haushaltsordnung



Finanzausschuss neu konstituiert

Der 10. Finanzausschuss hat den bisherigen Vorsitzenden Werner Krahl (r.) im Amt bestätigt und Willy Braun zu seinem Stellvertreter gewählt. In den kommenden Monaten wird das Gremium, in dem die ehrenamtlichen Diözesanratsmitglieder mit Verwaltungsfach-leuten des Bischöflichen Ordinariats, insbesondere mit der Hauptabteilung Finanzen und Vermögen, zusammenarbeiten, die Haushaltssitzung vobereiten, die am 25. und 26. November stattfindet.


Kirchensteuer auf Kapitalertrag-/Abgeltungsteuer

"Vielleicht mögen Sie dieses Wortungetüm lieber, wenn Sie seine Botschaft hören ...", meint Diözesanrat Werner Krahl, Vorsitzender des diözesanen Finanzausschusses.
Zum Interview
 Erläuterungen finden Sie hier.
 Informationen des Bundeszentralamts für Steuern



Was kostet der Katholikentag?

Im Vorfeld des Katholikentags in Leipzig gab es Diskussionen und Unmut, weil die öffentliche Hand - Land, Stadt und Bund - das Event mitfinanzierte und zwar knapp zur Hälfte. Der Katholikentag wird von den katholischen Laien veranstaltet, die dafür einen Verein bilden. Ungefähr die gleichen Summen brachten dieser Verein und das Land Sachsen (ca. 3 Mio. Euro), die deutschen Diözesen und die Stadt Leipzig (gut 1 Mio Euro) und sonstige Einnahmen und der Bund (ca. 0,5 Mio. Euro) auf. Dem Zuschuss der Stadt Leipzig stehen Einnahmen durch Verkehrstickets, Mieten und Einkauf von Equipment, Übernachtungen und Konsum der Teilnehmer etc. gegenüber und - nicht zu unterschätzen - ein immenser Werbeeffekt. Die direkten Einnahmen könnten nach Schätzungen bei 9 Mio. Euro liegen.

 Erklärfilm und Grafiken zur Finanzierung des Katholikentags
 Interview


Jahresrechnung 2014

"Religion ist keine Privatsache", betonte Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn anlässlich einer Pressekonferenz zur Novembersitzung des Diözesnarats. Vielmehr verstehe sich die Kirche „als gesellschaftliche Gestalterin“, und die Aufgaben seien vielfältig. „Derzeit sind wir besonders herausgefordert, dass nicht die einen, die es schwer haben, gegen die anderen, dies es auf andere Weise schwer haben, ausgespielt werden“, so Warmbrunn. 



Haushalte 2015/16 veröffentlicht

Nach Genehmigung durch das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg sind die Haushaltspläne der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Jahre 2015 und 2016 jetzt in Kraft.
 Haushaltspläne 2015/16




Jahresrechnung 2013 und Diözesanhaushalte 2015/16

Soziale Akzente setzte der Diözesanrat in der Haushaltssitzung Ende November.

  • Mit dem Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 4,2 Millionen Euro stärkt er die Flüchtlingshilfe in der Diözese und die Bekämpfung der Fluchtursachen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge.


Grafik: GV Dr. Stroppel

Bistumshaushalt

Durch die Vorgänge in Limburg rückte die Existenz "Bischöflicher Stühle" ins Blickfeld - die finanzielle Ausstattung des jeweiligen Bischofsamtes. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist der "Bischöfliche Stuhl" neben zahlreichen anderen Positionen in den Bistumshaushalt integriert. Dieser untersteht, anders als der überwiegend aus Kirchensteuermitteln gespeiste Diözesanhaushalt, nicht der Hoheit des Diözesanrats. Bischof Gebhard Fürst informierte in seiner Neujahrsansprache über den Bistumshaushalt, welcher eine Größe von rund drei Prozent des Diözesanhaushalts hat. Mehr


Zahlen und Statistiken

Der zweite Teil des Jahresberichts der Diözese "Fakten und Facetten" gibt auf 88 Seiten Auskunft über wirtschaftliche Fakten sowie zu vielfältigen Tätigkeits-bereichen der Diözese.
Fakten und Facetten - Finanzen und Statistik



Sanierung und Neubau des Bischöflichen Ordinariats

Arbeitsplätze für rund 320 Mitarbeiter und das Diözesanarchiv hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart im neusanierten Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg zusammengeführt. Der Diözesanrat hat die Baumaßnahmen im Finanzausschuss und Bauauschuss eng begleitet.
Statement des Diözesanratssprecher Dr. Johannes Warmbrunn



Ausgeglichene Haushalte 2013 und 2014

 

Haushaltsplan 2013/14

Grafik zur Kirchensteuerverwendung

Pressemitteilung zur Haushaltssitzung 01.12.2012



Jahresrechnung 2012

Einen Überschuss von 36,6 Millionen Euro wies der Diözesan-haushalt 2012 bei Rechnungsabschluss aus. Als Kirchensteuer-vertretung beschloss der Diözesanrat die Verwendung des Jahresüberschusses - v. a. für die Weiterentwicklung der Seelsorge vor Ort, die Flüchtlingshilfe, die Katholischen Schulen und den Bereich Immobilienmanagement.
Pressemitteilung    Hintergrundinformation



Pressekonferenz zu den Haushaltsbeschlüssen 2013/14

Margret Kehle Statement im Wortlaut

Veronika Rais-Wehrstein Statement im Wortlaut

Generalvikar Dr. Clemens Stroppel Statement im Wortlaut

Finanzdirektor Dietmar Krauß Statement im Wortlaut


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