Familie




Familie ist eine Art Schule
reich entfalteter Humaniät.

II. Vaticanum, Gaudium et spes 52

 

 

 


Frühe Investitionen in Kinder zahlen sich aus

Christine Weber-Schmalzl, Referentin im Sozialministerium, erläuterte den 120 haupt- und ehrenamtlichen Kirchenvertretern wesentliche Linien des 900 Seiten starken Berichts, der einen besonderen Fokus auf die Armut von Kindern und Jugendlichen legt. Im Zusammenhang mit ihrer These, frühe Investitionen in Kinder könnten individuelle Lebenschancen verbessern und um ein Vielfaches höhere gesellschaftliche Folgekosten vermeiden, lobte Weber-Schmalzl die aktuelle Initiative der Diözese im Kinderbetreuungsbereich. Im Schuljahr 2016/17 können die katholischen Kindertages-Einrichtungen bis zu 25.000 Euro pro Einrichtung aus dem „Zukunftsfonds Kindergarten“ beantragen, um Kinder mit Fluchterfahrung und ihre Familien gezielt zu fördern und zu integrieren. „Davon profitiert die ganze Gesellschaft, unterm Strich auch finanziell, und die Diözese leistet einen wichtigen Beitrag zu nachhaltiger Integration“, erklärte Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp, Leiterin der Hauptabteilung Caritas. Mit den Fördermitteln könne das Fachpersonal in den Einrichtungen Fortbildungen, psychologische und heilpädagogische Unterstützung, Dolmetscher oder spezielles Arbeitsmaterial finanzieren.

Für den Zukunftsfonds Kindergarten hat die Diözese 2008 rund 2,5 Millionen Euro für innovative Projekte zur Verfügung gestellt. Bis 2015 wurden für 59 Anträge rund 1 Million Euro Fördermittel bewilligt. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es insgesamt 885 Kindertages-Einrichtungen katholischer Träger mit knapp 2.500 Gruppen. Dort werden mehr als 44.000 Kinder von 7.680 Fachkräften betreut. Derzeit haben gut ein Viertel der Einrichtungen Kinder mit Fluchterfahrung aufgenommen.

 



Amoris laetitia

In einer ersten Einschätzung bezeichnete Diözesanratssprecher Johannes Warmbrunn das nachsynodale Schreiben Papst Franziskus‘ zu Ehe und Familie als "grundlegend positiv, ermutigend und gleichzeitig realitätsnah“. Es sei bemerkenswert, dass der Papst das Papier als „Vorschlag für die christlichen Familien“ bezeichne und regional unterschiedliche Vorgehensweisen ermutige, stellt Paul Magino fest. Damit gebe er der Verantwortung der Ortskirche und der einzelne Gläubigen einen wichtigen Stellenwert ganz im Sinne des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen.
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Angebote für Alleinerziehende 2016

Besinnliche Wochenendenden, Urlaub, Freizeitangebote und Treffpunkte für Familien - auch mit einem Elternteil - bietet die katholische Kirche in Württemberg an vielen Orten an. Ein Flyer stellt eine Auswahl und einschlägige Adressen vor.

Flyer "Angebote für Alleinerziehende 2016"



Neue Gesetze: Sterbehilfe + Hospiz- und Palliativversorgung

Positiv bewerten die Kirchen die im Herbst 2015 verabschiedeten Gesetze, die das Sterben in Würde und Begleitung stärken.
ZdK-Pressemitteilung zur SterbehilfeZdK-Pressemitteilung zum Hospiz- und Palliativgesetz • Stellungnahme des Diözesanrats "Sterben in Würde"


Alleinerziehende



Was bekommen Alleinerziehende bei Ihnen in der Kirchengemeinde, Einrichtung, Kommune, Firma?, möchte der Diözesanrat wissen. Mit einer Postkartenaktion "Alleinerziehende verdienen mehr!"sammelt er Best-Practice-Ideen und fragt Alleinerziehende, was die Kirche für sie und ihre Kinder tun kann.
Postkartenaktion



In einem Positionspapier vom 29. März 2014 würdigt der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart die Erziehungsleistung der Alleinerziehenden als „wertvollen Beitrag für die Gesellschaft“. Er fordert eine bessere Existenzsicherung, u. a. durch steuerliche Entlastungen für Alleinerziehende. Bei Kirchengemeinden, Einrichtungen und Verbänden sieht der Diözesanrat einen „deutlichen Nachholbedarf“ hinsichtlich der Anpassung ihrer Angebote an die Situation allein erziehender Eltern und deren Entlastung im Alltag.
Positionen und Empfehlungen


Kennen Sie Alleinerziehende? Schon die Eingangsfrage sorgte für überraschende (Selbst-)Erkenntnisse bei der Anhörung der Ausschüsse Familie stärken und Soziale Gerechtigkeit ...
Ergebnisse


Das Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit, dem auch der diözesane Fachbereich Ehe und Familie mit Referentin Johanna Rosner-Mezler angehört, ist ein wichtiger Partner des Diözesanrats bei seinen Beratungen zum Thema Alleinerziehende. Auf diesen Homepages finden Sie weitere Anregungen:
 Fachbereich Ehe und Familie
 Alleinerziehenden-Seelsorge
 Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit
 Alleinerziehende Mütter und Väter Landesverband Baden Württemberg e. V.


Familienhilfe

Familien in Not nicht allein zu lassen, ist ein zentrales Anliegen der Diözese. Die verschiedenen diözesanen Stiftungen und Fonds der Familienhilfe stellt kurz und prägnant ein Flyer vor, den die Hauptabteilung Caritas herausgegeben hat.
Flyer "Wir helfen Familien"


Vatikanumfrage

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Kinderbetreuung

"Wenn es uns jetzt nicht gelingt, nach dem quantitativen Ausbau auch die qualitativen Entwicklungen voranzutreiben, dann ist das nicht im Interesse der Kinder." Die Aktivitäten und die Position der Diözese zur (Kleinkinder-)Betreuung hat Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung dargelegt. Pressemitteilung 31.07.2013


Kinderarmut

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Wiederverheiratet Geschiedene

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Hier geht es zum Diözesanausschuss Familien stärken.