Eine Welt


Wie Christus selbst das Herz der Menschen durchschaut und sie durch echt menschliches Gespäch zum göttlichen Licht geführt hat, so sollen auch seine Jünger ... die Menschen, unter denen sie leben und mit denen sie umgehen, kennen; in aufrichtigem und geduldigem Zwiegespräch sollen sie lernen, was für Reichtümer der freigebige Gott unter den Völkern verteilt hat ..."

II. Vaticanum, Ad gentes 11




Einladung zur Aktionskonferenz

Waffenhandel muss Thema im Bundestagswahlkampf 2017 werden, findet das Aktionsbündnis „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“, dem auch der Diözesanrat angehört. Wie kann das gelingen? Wie kann man auch vor Ort Widerstand gegen die Rüstungspolitik leisten und auf die desaströsen Folgen des deutschen Waffenhandels aufmerksam machen?

Die Konferenz bietet Gelegenheit, Informationen auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen, mit anderen zusammen Aktionsideen zu entwickeln, Handlungsmöglichkeiten zu erfahren.

Informationen und Anmeldung



Geben Sie manchmal Kleider an die  Aktion Hoffnung? Die neue Ausgabe des Weltkirche-Magazins DRS.GLOBAL informiert über deren neue Vernetzungs- und Bildungsarbeit, nimmt Sie mit nach Argentinien und freut sich mit den Untermarchtaler Vinzentinerinnen über ihr neues Gästehaus in Tansania. Außerdem geht es um die entwicklungspolitische Ausrichtung des Landes Baden-Württemberg.                                 DRS.GLOBAL Juli 2016



"Kosovo, Albanien, Serbien und Mazedonien sind, genauso wie Syrien, Afghanistan, Pakistan und der Irak jedoch nicht nur die Hauptherkunftsländer der in Deutschland Asyl suchenden Menschen, sondern auch - seit Jahren - Empfängerländer deutscher Waffen." Darauf macht eine Stellungnahme der Kommission Rüstungsexport von pax christi aufmerksam.



Wie Christen im Westbalkan leben, wie Friedensarbeit gehen kann und was sich in Kirchengemeinden, Verbände und Orden in der Eine-Welt-Arbeit tut, erfahren Sie im weltkirchlichen Magazin DRS.GLOBAL. Der Theologe und Pädagoge Willi Knecht, Mitglied des Diözesanausschusses Eine Welt, kommentiert die geplanten Freihandelsabkommen. Auch Beispiele der Verwendung des Flüchtlingsfonds sind nachzulesen. DRS.GLOBAL Juli 2015



Die aktuelle Ausgabe des Weltkirchenmagazins DRS.GLOBAL beschäftigt sich mit der kritischen Position der Kirchen gegenüber Rüstungsexporten. "Ganz besondere Verantwortung wächst uns meines Erachtens da zu, wo Deutschland bzw. die regierung der Bundesrepublik Deutschland indirekt eine Mitschuld trifft an Gewalt und Menschenrechtsverletzungen", betont Domkapitular Heinz Detlef Stäps.                   DRS.GLOBAL April 2015



Ökumenisches Friedensschiff

Am 100. Jahrestag des Attentats in Sarajevo, dem 28. Juni 2014, setzte ein ökumenisches Friedensschiff auf dem Bodensee unter dem Motto "Frieden schaffen statt Waffen" ein christliches Zeichen für den Frieden. Unterstützt von vielen Partnern, darunter dem Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart, riefen pax christi in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Ökumenische Aktion "Ohne Rüstung leben" dazu auf, Rüstungsexporte strikt zu handhaben und transparent zu beraten und Rüstungsbetriebe auf zivile produktion umzustellen."Statt Kriegsschiffe zu exportieren, werben wir für die Produktion von Rettungsbooten und Friedensschiffen und für den Ausbau und die Intensivierung von Städtepartnerschaften - wie die seit 1972 bestehende Partnerschaft zwischen Friedrichshafen und Sarajevo", erklärte Paul Russmann, Sprecher der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“. Betriebsseelsorger Werner Langenbacher forderte einen "Dialogprozess, an dem alle - Unternehmen, Beschäftigte, Gewerkschaften, Friedensinitiativen und Kirchen - an einem runden Tisch Platz nehmen."

Pressemitteilung



Ökumenisches Friedensschiff

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind mindestens 25 Millionen Menschen weltweit in Kriegen zu Tode gekommen. Deutschland trägt als drittgrößter Waffenexporteur zur weltweiten Aufrüstung bei. Die Bundeswehr, als Verteidigungsarmee ins Leben gerufen, nimmt zunehmend Einsätze in ausländischen Kampfgebieten wahr.

Am 100. Jahrestag des Attentats in Sarajevo, dem 28. Juni 2014, setzt ein ökumenisches Friedensschiff auf dem Bodensee unter dem Motto "Frieden schaffen statt Waffen" ein christliches Zeichen für den Frieden. Unterstützt von vielen Partnern, darunter dem Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart, rufen pax christi in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Ökumenische Aktion "Ohne Rüstung leben" zur Teilnahme auf.

Informations- und Anmeldeflyer


Waffenhandel

„Der Diözesanrat sieht in der Lieferung von Waffen und Rüstungsmaterialien in politische Spannungsgebiete und an Regime, die Menschenrechte grob verletzen und gewaltsam gegen Oppositionsbewegungen im eigenen Land vorgehen, eine Störung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und damit einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Friedenspflicht ...“
Volltext: Erklärung "Aufstehen für das Leben - Einspruch für die Opfer des Waffenhandels"



Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart ist Mitglied im Aktionsbündnis
 "AktionAufschrei - stoppt den Waffenhandel"



Neue DVD

Über 600 Kirchengemeinden und Initiativen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart pflegen internationale Partnerschaften. Dieses von der Hauptabteilung Weltkirche im Bischöflichen Ordinariat koordinierte Solidaritätsnetzwerk stellt der Film „Den Mantel teilen“ am Beispiel der Beziehungen zu Diözesen, Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften in Indien vor. Daneben gibt der Film Einblicke in die pastorale und diakonische Arbeit der katholischen Kirche in anderen Kontinenten. Grundsätze, Ziele und Handlungsfelder der weltkirchlichen Arbeit des schwäbischen Bistums werden anschaulich. Szenen von einem Besuch von Bischof Dr. Gebhard Fürst in Indien im Jahr 2010 lassen diese Informationen zu einem lebendigen Erlebnis werden.

Der von Peter Wingert produzierte Film ist jetzt kostenlos erhältlichbeim Bischöflichen Ordinariat, Hauptabteilung Weltkirche,  weltkirche@bo-drs.de.



Missio 2013

Christen aus Ägypten besuchen vom 9. bis 13. Oktober unsere Diözese.
 Hier erfahren Sie mehr.

Ägypten steht in diesem Jahr im Fokus der missio-Kampagne zum Sonntag der Weltmission. Die katholische Kirche Ägyptens hat 250.000 Mitglieder und leistet Außerordentliches, beispielsweise wenn es um Bildung und Förderung junger Menschen geht, die aus ärmsten Verhältnissen kommen. Ohne dieses kirchliche Engagement hätten viele Menschen in Ägypten kaum eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben.


Kindersoldaten und Waffenhandel

"Deutschland sollte der Empfehlung des UN-Ausschusses nachkommen, ein spezielles Verbot für die Ausfuhr von Waffen einzuführen, wenn der endgültige Einsatzort ein Land ist, in dem Kinder bekanntermaßen – oder möglicherweise – rekrutiert werden oder bei Feindseligkeiten zum Einsatz kommen", fordert das  Deutsche Bündnis Kindersoldaten in seinem  Schattenbericht Kindersoldaten 2013. Es bezieht sich auf die Abschließenden Empfehlungen zu Deutschland des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes vom Februar 2008.


Hier geht es zum Diözesanausschuss Eine Welt.