Dialog- und Erneuerungsprozess




Da es der Kirche aufgegeben ist, mit der menschlichen G
esellschaft, in der sie lebt, in ein Gespräch zu kommen, ist es in erster Linie die Pflicht der Bischöfe, zu den Menschen zu gehen und das Gespräch mit ihnen zu suchen und zu fördern.

II. Vaticanum, Gaudium et spes 43

 


Ein Jahr danach ...

Ein Jahr nach dem letzten Gesprächsforum, zu dem die Deutsche Bischofskonferenz Delegierte aus allen Diözesen eingeladen hatte, diskutierten 150 Teilnehmer einer bundesweiten Fachtagung - darunter Bischof Gebhard Fürst - über die Wirkung und Nachhaltigkeit der Gesprächsprozesse in der katholischen Kirche Deutschlands. ZdK-Präsident Thomas Sternberg mahnte an, in den Anstrengungen nicht nachzulassen. Für zukünftige Prozesse forderte er "Verbindlichkeit und Konsequenzen".
Zur Pressemitteilung


Basis und Bischöfe

"Neue Wege für die Gestaltung von Mitwirkung in Gemeinde und Pastoral" öffnet laut ZdK-Präsident Alois Glück das neue Wort der deutschen Bischöfe "Gemeinsam Kirche sein".
 Wort der Bischöfe "Gemeinsam Kirche sein" Bestellmöglichkeit
Der vor fünf Jahren von der Deutschen Bischofskonferenz angestoßene Gesprächsprozess ist abgeschlossen. Am 12. September haben die aus Diözesen, Orden, Fakultäten und Verbänden Delegierten gemeinsam mit den Bischöfen ein 30-seitiges Abschlussdokument verabschiedet.
 Abschlussbericht Berichterstattung zum GesprächsprozessStellungnahme ZdK-Präsident


Viertes Gesprächsforum der Bischofskonferenz

Das Gesprächsforum am 12. und 13. September 2014 in Magdeburg stand unter dem Leitwort »Martyria: Ich bin eine Mission – heute von Gott reden«. Das Wort »Ich bin eine Mission« ist dem Apostolischen Schreiben »Evangelii gaudium« von Papst Franziskus entnommen (273) und meint, dass die Verkündigung des Evangeliums, das Aufrichten, Segnen, Heilen, beleben anderer Menschen – untrennbar verbunden mit einer großen Nähe zu den Menschen – wesentlich zu uns Christen gehört, nicht Auftrag einzelner ist und nicht einfach ein Job oder Ehrenamt. Das nächste und abschließende Gesprächsforum zum Abschluss des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz findet vom 11. bis 12. September 2015 in Würzburg statt.

Eindrücke der Delegierten der Diözese Rottenburg-Stuttgart


Der Dialogprozess endet, der Dialog geht weiter

Mit einer öffentlichen Diözesanratssitzung in Rottenburg ist am 22. Juni der Dialog- und Erneuerungsprozess der Diözese Rottenburg-Stuttgart formal zu Ende gegangen. Die Verantwortlichen verpflichteten sich jedoch zu einer Fortsetzung des Dialogs.



Wünsche der TeilnehmerInnen

Rede der Sprecher des Diözesanrats und des Priesterrats

Dokumentation: Dialogprozess in den diözesanen Räten

 Bericht

 Berichte und Reden auf der Diözesanhomepage

 Videos auf dem DRS-Kanal auf Youtube


Regionalforen

Vier Regionalforen bündelten den vor zwei Jahren begonnenen Dialogprozess der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Im Mittelpunkt standen die Themen, die in der "Zeit zu hören" als Schwerpunkte benannt und erarbeitet wurden: Geschiedene Wiederverheiratete, Frauen, konfessionsverbindende Ehen/Ökumene und die Zukunft der Pastoral. Außerdem bestand die Möglichkeit, auf einem "Marktplatz" diözesane Modellorte der Pastoral bzw. Lernorte des Projekts Gemeinde kennenzulernen. Insgesamt nahmen rund 1.000 haupt- und ehrenamtliche Vertreter/innen der Dekanate, Seelsorgeeinheiten, Gemeinden, Räte, Verbände, Klöster etc. teil.

 23. Februar in Biberach
 2. März in Esslingen
 23. März in Schwäbisch Hall
 11. Mai in Spaichingen


Positionierungen des Diözesanrats

Am 30. November 2012 positionierte sich der Diözesanrat zu zwei Themen des Dialogprozesses. Er fordert ein partnerschaftliches Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche und eine Fortsetzung der theologischen Diskussion über die Weihe von Frauen sowie eine einladende Haltung gegenüber konfessionsverschiedenen Paaren und Familien.


Links

 Diözesane Homepage zum Dialog- und Erneuerungsprozess

 Gesprächsprozess der Deutschen Bischofskonferenz