Weggenossenschaft

Ökumenisches Reformationsgedenken der Pfarrer und Pfarrerinnen


170 Pfarrer und Pfarrerinnen der Evangelischen Landeskirche Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart tauschten sich bei einem Gang durch Schwäbisch Hall und zur Comburg unter dem Motto "Weggenossenschaft" über Geschichte und Auswirkungen der Reformation sowie über die Zukunftsaufgaben der Kirchen aus.



Am Montag vor Pfingsten trafen sich die Geistlichen beider Konfession in Schwäbisch Hall zu diesem besonderen ökumenischen Reformationsgedenken zunächst zu einemGottesdienst in der Michaelskirche, wo 1526 das erste evangelische Abendmahl in Württemberg gefeiert wurde. Der katholische Priesterratssprecher Paul Magino würdigte den Haller Reformator Johannes Brenz als einen Pfarrer und Priester, der bereit gewesen sei, der theologischen Klarheit auch gegen Widerstände zu dienen. Die evangelische Dekanin Anne-Kathrin Kruse ermutigte die Geistlichen, „einander auch lassen zu können und dem gemeinsamem Auftrag zu dienen“. Der Vorsitzende des Evangelischen Pfarrvereins Hartmut Zweigle betonte, die ökumenische Weggenossenschaft bleibe wichtig, „weil wir doch wissen, dass wir alle noch nicht am Ziel sind.“

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