Tag der Diakonin

Die Zeit ist reif


Die Argumente sind geprüft, unzählige Frauen sind diakonisch tätig, zwei ausgebildete Gruppen stehen für die Weihe bereit - die Zeit für den Diakonat der Frau ist reif. So der Tenor der 160 Teilnehmer und der Fachleute auf den Podien beim Tag der Diakonin am 29. April in der katholischen Akademie in Stuttgart-Hohenheim.



Auch der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart setzt sich für den Frauendiakonat ein, deshalb ist er im Juli 2016 dem "Netzwerk Diakonat der Frau" beigetreten. Priesterratssprecher Paul Magino sagte im Gottesdienst zum Tag der Diakonin, es schmerze ihn, "dass Frauen innerlich oder äußerlich aus unserer Kirche ausziehen". Durch die Verweigerung der Weihe würden Frauen in der Kirche ausgeschlossen und erlebten sich nicht gleichwertig. "Sie werden daran gehindert, ihre Berufung zu leben", so Magino.

Frauen und Männer seien "gerufen und befähigt, von der Liebe Jesu Christi zu zeugen. Und beide sind berechtigt, in seiner Vollmacht und im Auftrag der Kirche diese Liebe wahr werden zu lassen im Dienst an den Nächsten", betonte Claudia Schmidt, Geistliche Beirätin des Katholischen Deutschen Frauenbundes in der Diözese.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands hatten den bundesweiten Tag der Diakonin in der Stuttgarter Akademie ausgerichtet - auch in Erinnerung an einen aufsehenerregenden Akademie-Kongress zum Frauendiakonat vor 20 Jahren.

 

Hier erfahren Sie mehr:

Pressemitteilung zum Tag der Diakonin 2017

Abschluss-Statements

Hintergrundinformation

 Netzwerk Diakonat der Frau