Globale Nachhaltigkeit

UN-Agenda 2030 und Enzyklika "Laudato si"


"Himmelschreiend“ sei das Unrecht, Hilfen für die verheerende Hungerkatastrophe in Ostafrika unterzufinanzieren und gleichzeitig in eine neue Runde des Wettrüstens einzutreten, sagte Gertrud Casel, Geschäftsführerin der Deutschen Kommission Justitia et Pax dem Diözesanrat am Samstag.



Mit der UN-Agenda 2030 und die Enzyklika „Laudato si“ befasste sich der Diözesanrat an seinem zweiten Sitzungstag, gleichsam als Kehrseite zum Thema Populsimus, das am Freitag auf der Tagesordnung stand. Der Diözesanrat beteiligt sich seit fünf Jahren am Aktionsbündnis  „Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel“. Gertrud Casel betonte die zahlreichen Möglichkeiten der Kirche, die Agenda 2030 bekannt zu machen. Die 17 dort vereinbarten Ziele müssten auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen.

Die Vorsitzende des Diözesanausschusses Eine Welt, Brigitte Willbold-Mulach, dankte allen Kirchengemeinden, Dekanaten Ordensgemeinschaften und Verbänden, die sich im Sinne der Agenda 2030 dafür einsetzen, dass die Welt im Sinne Papst Franziskus‘ zu einem „gemeinsamen Haus“ wird. Sie bat, darin nicht nachzulassen; gerade auch Partnerschaften seien unverzichtbar. Dieter Schmid, Vorsitzender des Diözesanausschusses Nachhaltige Entwicklung, ermunterte, alle Einrichtungen, jeder Arbeitsbereich, aber auch jedes Kirchenmitglied sei mitverantwortlich, das Ziel zu erreichen, lokale und globale Nachhaltigkeit zur Routine zu machen. Noch sei die Diözese davon ein gutes Stück entfernt.

Hinweis: Am 1. und 2. Juli feiert die Hauptabteilung Weltkirche ihr 50-jähriges Jubiläum.

Informationen zum Sitzungsschwerpunkt "Populismus" folgen.