Gemeindeleitung weiterentwickeln

Studientag des Diözesanrats


Mit verschiedenen katholischen Modellen, wie Kirchengemeinden in Zukunft geleitet werden könnten, befasst sich am 22. Juli der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart im Rahmen eines öffentlichen Studientags in Rottenburg-Ergenzingen.



Pfarrer und Kirchengemeinderat leiten gemeinsam die Gemeinde – so bestimmt bislang das sogenannte „Rottenburger Modell“, wie katholische Gemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart geleitet werden. Rückläufige Priesterzahlen und eine veränderte Ehrenamtskultur, aber auch neue Formen der Bürgerbeteiligung im kommunalen Bereich nimmt der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart zum Anlass, sich in einem öffentlichen Studientag mit zukünftigen Leitungsmodellen auseinanderzusetzen.

Weihbischof Matthäus Karrer, verantwortlich für den Entwicklungsprozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“, wird die aktuelle Situation in der Diözese Rottenburg-Stuttgart beschreiben. Zwei Priestergruppierungen aus der Diözese, die seit 1969 bestehende „Aktionsgemeinschaft Rottenburg“ (AGR) und der 2012 gegründete „Priesterkreis“, bringen dazu Statements ein.

Neben dem „Rottenburger Modell“ setzt sich der Diözesanrat mit ausgewählten auswärtigen Modellen auseinander, etwa aus den Diözesen Poitiers/Frankreich, Linz/Österreich und Osnabrück, sowie mit einem von Bischof Fritz Lobinger in Südafrika entwickelten, an der Urkirche angelehnten Modell.