In memoriam

Vier Jahre lang konnte Klaus Köhle aus Aalen seinen Weitblick in den Diözesanrat einbringen. In der Silvesternacht ist er gestorben.

Engagierter Redner und aufmerksamer Hörer - so kannte der Diözesanrat Klaus Köhle, der bis November die Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände und Organisationen im württembergischen Katholikenrat vertrat.

Klaus Köhle vertrat seit November 2014 im Diözesanrat die Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Organisationen unserer Diözese. Seit 2016 brachte er seine Ideen und Überzeugungen, seine Sachkompetenz als Naturschutzwächter und Kreisnaturschutzbeauftragter und sein weites Netzwerk in die Diözesanausschüsse Europa und Nachhaltige Entwicklung ein.

18 Jahre engagierte sich Klaus Köhle im Diözesanvorstand des Verbands Katholisches Landvolk in unserer Diözese. Bleibende Verdienste hat sich der gebürtige Aalener auch in den Kirchengemeinden seiner Wohn- und Arbeitsorte erworben. So war er langjährig in den Kirchengemeinderäten von Rudersberg, Aurach und Aalen engagiert, zuletzt als Zweiter Vorsitzender der Kirchengemeinde St. Maria in Aalen.

Mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung und seiner Verwurzelung im Glauben verstand er es auf beeindruckende Weise, Glaube und Politik zu vernetzen und sich für eine glaubwürdig handelnde Kirche auf Diözesan- und Ortsebene einzusetzen. Er bleibt ein Vorbild als Christ, der Verantwortung für Gesellschaft und Kirche übernommen hat und dabei immer direkten Austausch und Beratung suchte.

Möge Klaus Köhle in der Geborgenheit Gottes seine Erfüllung finden.

Die Aussegnung findet am 3. Januar um 11 Uhr auf dem Waldfriedhof in Aalen statt; abends um 18 Uhr sind alle, die Klaus Köhles im Gebet gedenken möchten, zum Rosenkranz und anschließend zum Requiem in die Salvatorkirche Aalen eingeladen.