Einer aus der Diözese

Vor 100 Jahren unterzeichnete Matthias Erzberger das Waffenstillstandsabkommen von Compiègne

Auf der Münsinger Alb in Buttenhausen aufgewachsen, katholisch in einem evangelisch und jüdisch geprägten Dorf, war Matthias Erzberger nicht unbedingt eine international bedeutsame politische Karriere vorgezeichnet. Und doch beeinflusste der anfangs jüngste Reichstagsabgeordnete und spätere Reichsminister die Geschichte maßgeblich und bezahlte seinen Einsatz für die Beendigung des Ersten Weltkriegs mit dem Leben. Heute kann er als Realpolitiker, der nie aufhörte, ganz normalen Arbeitern und Arbeiterinnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, und als Vordenker eines friedlichen Europa ein Vorbild sein. Deshalb wird der Diözesanrat mit seinem Ausschuss "Europa" ihn 2019 mit einer Wanderausstellung würdigen.

Kirchengemeinden, Schulen und andere Einrichtungen, die die Ausstellung ausleihen möchten, können jetzt schon ihr Interesse signalisieren:
Geschäftsstelle Diözesanrat, Mail, Tel. 0711 9791-214/-261/-213

Besuchen Sie die Erzberger-Erinnerungsstätte in Buttenhausen

Tipp:
Große Ausstellung im Haus der Geschichte in Stuttgart
"Vertrauensfragen. Die Anfänge der Demokratie im Südwesten 1918 - 1924"
bis 11. August 2019